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Kinderfahrradsitz vorne 2019 Test und Vergleich

Ein Kinderfahrradsitz für vorne ist für Kinder ab einem Alter von 9 Monaten geeignet. Wichtig ist, dass das Kind stabil und sicher selbstständig sitzen kann. Besser ist es, wenn das Kleinkind bereits stehen kann, weil dann schon eine bessere Körperspannung vorhanden ist.

Ratgeber: Kinderfahrradsitz vorne anbringen

Welche Vor- und Nachteile gibt es, um einen Kinderfahrradsitz vorne anbringen zu wollen?

D&S Kinderfahrradsitz VorneDiese Plus- und Minuspunkte schaffen einen kurzen Überblick und könnten die Kaufentscheidung für oder gegen einen Frontkindersitz für junge Eltern um einiges erleichtern: Positiv ist, dass ein Fahrrad Kindersitz vorne sehr wenig Eigengewicht aufbringt. Zudem ist man in unmittelbarer Nähe zum Nachwuchs und das Kind hat eine gute Aussicht. Beim Fahren mit dem Fahrrad bietet sich zudem eine bessere Schwerpunktlage als beim Fahrradsitz für hinten. Negativ ist allerdings, dass die Verletzungsgefahr im Falle eines Sturzes für das Kind wesentlich größer ausfällt.

Ein weiterer Nachteil ist, dass das Kind Wind und Wetter ausgesetzt ist, vor allem der Fahrtwind ist für den Nachwuchs nicht gerade angenehm. Das Fahrverhalten, egal ob City-Bike oder Mountainbike, wird zudem beeinträchtigt, wenn sich der Kindersitz an der Lenkerstange befindet. Die Sitzmodelle verfügen zudem über eine kürzere Rückenlehne, wodurch ein Anlehnen oder Schlafen des Kindes fast unmöglich ist. Auch darf das Maximalgewicht des Kindes, wenn man es in einem Frontsitz mitnehmen möchte, 15 Kilogramm nicht überschreiten.

 

Welche Merkmale sollte ein Kinderfahrradsitz für vorne aufweisen?

Ein Fahrrad Kindersitz für vorne, der ein hohes Maß an Sicherheit bietet, sollte entweder mit einem 3-Punkt- oder einem 5-Punkt-Gurtsystem ausgestattet sein. Der Sicherheitsgurt sollte der Größe des Kindes entsprechend eingestellt werden und die Schnalle darf vom Kind nicht selbst zu öffnen sein. Dank der Gurtsysteme ist ein Rausfallen des Nachwuchs schier unmöglich. Die Füße müssen an den Fußrasten festgeschnallt werden können, damit die Kinderfüße nicht in die Speichen geraten können.

Sehr wichtig sind arretierte Reflektoren am Kindersitz, die im Straßenverkehr für gute Sichtbarkeit sorgen. Ebenfalls erwähnenswert ist ein integrierter Speichenschutz, der verhindert, dass die Beine des Kindes zwischen die Räder kommen. Beim Kauf sollte man des Weiteren unbedingt auf das Vorhandensein diverser Sicherheits-Prüfzeichen achten. Der Fahrradsitz für vorne muss den europäischen Sicherheitsnormen entsprechen.

Wichtig ist darüber hinaus, dass die verarbeiteten Materialien des Sitzes keine schädlichen Weichmacher oder andere Schadstoffe besitzen, die der Gesundheit des Nachwuchses Schaden zuführen könnten.

 

Müssen Kinder beim Mitfahren im Fahrradsitz vorne einen Helm tragen?

Unbedingt! Alle mitfahrenden Kinder, egal welchen Alters, ob vorne, hinten am Fahrrad oder aber im Anhänger müssen einen passenden Helm tragen. Die meisten Fahrradhelme sind für einen Kopfumfang von mindestens 49 Zentimetern konzipiert.

 

Ist eine Montage vorne oder hinten am Fahrrad für einen Kindersitz besser geeignet?

Ein Fahrradkindersitz mit Sattel und mit Klappfüßen kann an 2 Stellen am Fahrrad montiert werden: entweder hinter dem Lenker oder hinter dem Sattel. Welche Variante besser geeignet ist,  hängt von dem Alter und Gewicht des Nachwuchses ab. Mit Kindersitzen, die für die Lenkstange hergestellt sind, können in der Regel nur sehr kleine Kinder transportiert werden (Kleinkinder mit bis zu circa 15 kg Gewicht). Bei größeren Kindern (über 15 kg Gewicht bis 22 kg Gewicht) sind also auf jeden Fall Heckmodelle besser geeignet.

Kinder ab dem Maximalgewicht dürfen dann nicht mehr vorne mitgenommen werden. Der Vorteil bei Modellen, die vorne arretiert werden, ist, dass man das Kind gut im Blick hat. Bei ganz kleinen Kindern ist die Montage vorne am Fahrrad also oft eine gute Variante. Der Vorteil bei der Heckvariante ist, dass man den Sitz viel länger benutzen kann. Das Kind kann nämlich auch noch länger darin sitzen bleiben.

Fahrradsitze für vorne sind in vielen Ländern beliebt, in anderen Gegenden sieht man sie dagegen nur selten. Hier spielen oft gesetzliche Gründe eine Rolle. Laut deutscher Gesetzgebung sind Fahrradkindersitze sowohl vor als auch hinter dem Fahrradlenker erlaubt. Der ADAC empfiehlt jedoch, dass der Fahrradsitz hinter dem Sattel angebracht wird, weil so die Sicht des Fahrers und die Lenkereigenschaften nicht negativ beeinträchtigt werden.

Nach deutschem Gesetz ist es zudem notwendig, dass ein Speichenschutz am Fahrrad angebracht ist, damit die Füße des Kindes nicht in die Speichen geraten können. Eine entsprechende Halterung für vorne Kinderfahrradsitz Modelle gibt es in jedem Fachgeschäft zu kaufen.

 

Ab welchem Alter dürfen Kinder in einem Kinderfahrradsitzen vorne mitfahren?

Die meisten Hersteller geben an, dass Kinder, ab 9 Monaten vorne im Kindersitz auf dem Fahrrad mitgenommen werden dürfen. Der Kinderfahrradsitz vorne darf auf keinen Fall überladen werden. Wenn das Kind zu schwer geworden ist, darf es aus Sicherheitsgründen nicht mehr vorne mitfahren, da ansonsten schwere Unfälle drohen. Auch das Überladen durch das Anhängen von Einkaufstaschen am Lenker muss vermieden werden.

Eltern sollten sich eher auf die Beladung des Gepäckträgers konzentrieren oder einen Rucksack tragen. Im Allgemeinen ist es wichtig darauf zu achten, dass der Schwerpunkt richtig verlagert ist. Ein spezieller Ständer für das Fahrrad, welcher im Fachgeschäft erworben werden kann, sorgt für einen sicheren Stand des Fahrrads und erleichtert das Ein- sowie Ausladen des Kindes.

 

Welches Zubehör benötigt man für einen Fahrrad Kindertransport für vorne?

Wenn nicht nur ein Elternteil das Kind mit dem Fahrrad mitnehmen möchte, ist eine Zweit-Halterung zu empfehlen. Dank der zusätzlichen Halterung kann man problemlos zwischen den Fahrrädern wechseln und muss die eigne Halterung nicht ständig am zweiten Fahrrad ab- oder anmontieren. Für einen Baby Fahrradsitz vorne ist außerdem eine passende Windschutzscheibe zu empfehlen.

Wie es der Name verrät schützt ein Kinderfahrradsitz für vorne mit Windschutz gegen Regen, Wind und Kälte. Da das Kind vorne sitzt, bekommt es, genau wie der Fahrer, Wind und Wetter zu spüren. Ein spezieller Regenanzug hält das Kind trocken und durch eine Regenabdeckung wird der Kindersitz am Fahrrad mit Windschutzscheibe nicht nass, wenn das Fahrrad im Freien steht.

Damit es der Nachwuchs schön bequem hat, gibt es Nackenpolster oder Schlafrollen für die Lenkstange und Haltebügel zu erwerben. Dank dieser Hilfsmittel kann das Kind auch vorne im Sitz schlafen. Für manche Sitze kann man auch eine zusätzliche Polsterung kaufen oder man kann die bereits bestehende Polsterung am Kinderfahrradsitz für vorne gegen eine Neue austauschen.

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